Eine Podcastepisode aufnehmen und nachbearbeiten

Aller Anfang ist schwer. Das gilt nicht nur für einen Text wie diesen, sondern auch für Dein Podcastprojekt. Eigentlich geht bei einem Satz wie „Aller Anfang ist schwer“ bei mir sofort der Floskelalarm an und ich möchte einen anderen auswählen, aber er passt nunmal wie der sprichwörtliche Arsch auf den Eimer, denn es ist nun mal schwer das erste Podcastprojekt zu starten. Um Dir den Start in die erste Episode ein bisschen einfacher zu gestalten, möchte ich Dir hier ein paar Tipps geben, wie Du Dir nicht unnötig viel Arbeit machen kannst.

Ich gehe in diesem Text davon aus, das Fragen zum inhaltlichen Konzept, zum Hosting usw. schon geklärt sind. Du hast einen Plan worum es in Deinem Podcast gehen soll, Du weißt wo er veröffentlicht werden wird und hast schon eine Gästeliste für die ersten paar Episoden. Wir befinden uns an dem Punkt, an dem Du Deine ersten Aufnahmen machst.

Natürlich kann dieser Text kein Patentrezept sein, dafür ist die Podcastwelt viel zu vielfältig. Weil die überwiegende Mehrzahl der Podcasts reine Gesprächsformate sind, gehe ich in diesem Text speziell darauf ein. Du wirst sicher einige Stellen erkennen, an denen Du mit ein wenig Transferleistung auf Deine speziellen Anforderungen kommst und ggf. kannst Du natürlich gern in den Kommentaren oder per Mail nachfragen.

Die Aufnahme vorbereiten

Gehen wir also davon aus, dass Du Dich mit Deinem Gast zu einem Gespräch verabredet hast. Der Einfachheit halber gehe ich davon aus, dass Ihr gemeinsam in einem Raum sitzt. Darüber wie man den Raum auswählt und ggf. für eine Audio-Aufnahme vorbereitet, gibt es etliche Stunden Lese- und Anschauungsmaterial – das würde hier den Rahmen sprengen. Ich empfehle den englischsprachigen Youtube-Kanal Acoustics Insider von Jesco, wenn Du tiefer in dieses Rabbit Hole(?) eintauchen möchtest.

1. Ein paar Tage vor dem Gespräch

Bereite Dich so weit auf Deinen Gast vor, dass Du sie in wenigen Worten vorstellen kannst und dass Du schon weißt, über welche Themenkomplexe Du sprechen möchtest. Ich persönlich finde es immer ein bisschen ungelenk, wenn ein Gespräch in einem Podcast mit den Worten beginnt „Stell Dich doch einfach mal selbst vor“. Das ist natürlich grundsätzlich unproblematisch – eine gut ausgearbeitete Vorstellung positioniert Dich aber sofort in den ersten Minuten Deines Podcasts als die Herrin der Lage, als gut informierte und interessierte Gastgeberin und sie zeigt auch Deinem Gast „Ich habe mich mit Dir beschäftigt und weiß genau, wohin uns dieses Gespräch führen wird.“

2. Unmittelbar bevor Dein Gast ankommt

Eine Flasche Wasser ist nie verkehrt (gern ohne Kohlensäure, um Bäuerchen zu vermeiden) und auch ein paar Notizzettel, um Dir Stichworte für Nachfragen zu notieren.

Baue Dein Setup auf und teste es. Jede Gesprächsteilnehmerin sollte ein eigenes Mikrofon und wenn möglich auch Kopfhörer haben. Liefern alle Mikrofone ein Signal, kommt etwas auf den Kopfhörern an, hat das Aufnahmegerät genug Strom und die Speicherkarte genug Platz für die gesamte Dauer des Gesprächs?

Viele Aufnahmegeräte zeigen an, wie viel Platz die Speicherkarte noch bietet. Das ist oftmals abhängig vom Dateiformat in dem Du aufzeichnest. Ideal für mich ist die Aufnahme im WAV-Format. Die frisst zwar den meisten Speicherplatz pro Minute. WAV ist aber ein verlustfreies Format, das heißt: Anders als bei MP3 werden keine Frequenzbereiche aussortiert. Bei Audio gilt immer das Prinzip „Garbage in, garbage out“ (zu deutsch: „Müll rein, Müll raus“) eine schlechte Aufnahme wird in der Nachbearbeitung tendenziell nicht besser.

3. Das Vorgespräch direkt vor der Aufnahme

Nehmt Euch noch ein wenig Zeit zum Plaudern, bevor es los geht. Das nimmt die Anspannung bei Gesprächspartnerinnen, die noch nicht so viel Mikrofonerfahrung haben. Sprecht dabei über die Anreise, über das Wetter und vielleicht auch schon einmal über den groben Gesprächsverlauf. Ich empfinde es als höflich, Gesprächspartnerinnen darauf hinzuweisen, dass sie jederzeit Aussagen zurücknehmen können oder die Aufnahme unterbrechen können. Dazu vereinbare ich mit meinen Gesprächspartnerinnen, dass sie einfach in die Aufnahme „Stop“ sagen oder „Das würde ich gern noch einmal neu formulieren.“ In diesen Fällen sichere ich auch zu, dass der betreffende Teil der Aufnahme nicht verwendet wird, wenn sich jemand mit einer Aussage oder in einer Situation unwohl fühlt, findet das später im Podcast nicht statt.

Dazu noch ein paar Gedanken: Versprecher sind menschlich, davon sollte niemand nervös machen lassen. Einfach den Satz noch einmal neu beginnen und so tun als war nichts. Ebenso ist es völlig normal, dass man sich in einem Gedanken verliert oder eine so große Erklär-Kurve nimmt, dass man im Reden die Ausgangsfrage vergisst. Wenn in so einer Situation jemand noch einmal neu ansetzen will, sollte das aus meiner Sicht kein Problem sein. Mein Ziel ist es in einem Gespräch immer, meine Gesprächspartnerin und ihre Kompetenz so gut wie möglich aussehen zu lassen.

Ein wichtiger Teil des Vorgesprächs ist auch der Teil mit der Mikrofondisziplin:

  • Jede Teilnehmerin (also auch Du) sollte möglichst den gleichen Abstand zum Mikrofon behalten – ca 15 cm Entfernung sollten es im Durchschnitt sein. Ich vereinbare immer gern ein Handzeichen, wenn sich die Gesprächspartnerin zu weit vom Mikrofon entfernt.
  • Am Mikrofon, dem Stativ oder seinem Kabel herumfummeln, macht störende Geräusche, die wir während des Sprechens verhinden wollen. Wenn es am Mikrofon etwas nachzujustieren gibt, dann bitte in einer Pause.
  • Stehen Deine Mikrofone auf dem Tisch, müsst Ihr besonders aufpassen: Auf den Tisch hauen sorgt für Vibrationen, die sich über das Stativ auf das Mikrofon übertragen und die man kaum aus dem gesprochenen Wort raus bekommt.

Wichtig ist schließlich noch, das Du Dich und Deine Gesprächspartnerin einpegelst, also die Aufnahmeempfindlichkeit Deines Recorders justierst. Dazu sollten sowohl Du als auch Deine Gesprächspartnerin jeweils einzeln ein paar Sätze in einer normalen Sprechlautstärke sagen. Drehe dabei den Regler so, dass der angezeigte Pegel immer im grünen Bereich bleibt und den gelben Bereich höchstens ankratzt. Je nach Lautstärke Eurer Stimmen befindet sich der Regler dann in einer Position, die irgendwo zwischen 11 und 14 Uhr liegt.

Gleiches gilt für die Kopfhörer: Ist es Deiner Gesprächspartnerin zu laut, drehe lieber deren Lautstärke runter als dass Du den Gain zurück nimmst. Fühlt sich Deine Gesprächspartnerin mit Kopfhörern oder ihrer eigenen Stimme im Ohr unwohl, kann sie auch darauf verzichten. Du allerdings solltest einen Kopfhörer benutzen, um die Mikrofondisziplin zu kontrollieren.

4. Die Aufnahme

Während der Aufnahme musst Du drei wichtige Sachen gleichzeitig im Auge behalten:

  1. Läuft die Aufnahme überhaupt? (Also hast Du auf „Record“ gedrückt, hat irgendwas die Aufnahme unterbrochen oder ist doch der Strom ausgegangen?)
  2. Haltet Ihr beide den Abstand zum Mikrofon ein?
  3. Gibt es Nebengeräusche, die Du abstellen musst? Hast Du überhaupt Einfluss darauf?

Und dem Gespräch folgen musst Du ja auch noch. Erzählt Deine Gesprächspartnerin vielleicht gerade Unsinn? Oder hat sie etwas gesagt, bei dem Du später nachfragen willst? Mach Dir dazu schnell eine Notiz, denn am Ende ihrer Antwort wirst Du Deine Nachfrage vermutlich vergessen haben.

Wenn Pausen notwendig werden, rate ich dazu, die Aufnahme nicht zu stoppen. Du kannst entweder auf Pause drücken oder das Gerät weiterlaufen lassen. Hintergrund ist, dass die meisten Aufnahmegeräte für jede Aufnahme eine eigene Datei anlegen und Du schlimmstenfalls nachher in einem Wust aus Dateien sitzt, die unübersichtlich benannt sind, und Du den Überblick verlierst.

Andererseits kann es aber auch sinnvoll sein, zwischendurch die Aufnahme zu stoppen! Denn dann speichert Dein Aufnahmegerät die Aufnahme definitiv und im Fall einer Störung (Stromausfall, Gerätefehler) geht nichts verloren. Hier musst Du für Dich einen praktikablen Weg finden.

5. Nach der Aufnahme

Das Gespräch ist irgendwann beendet, Ihr habt einen guten Schluss gefunden und seid zufrieden mit dem Verlauf. Spätestens jetzt drückst Du die Stopp-Taste am Aufnahmegerät und speicherst Deine Aufnahme. Notiere Dir spätestens jetzt alles, was Du von Deiner Gesprächspartnerin verlinken willst (Blog, eigener Podcast, Social Media etc) und schieße vielleicht ein Foto für Dein Blog, wenn sie einverstanden ist. Noch einmal kurz in die Aufnahme rein hören, ob es gut klingt, Gesprächspartnerin verabschieden und los geht’s mit der Nachbearbeitung!

Die Nachbearbeitung

Wie schon gesagt: Mein Ansatz in Gesprächsformaten ist, die Kompetenz meiner Gesprächspartnerin so gut wie möglich herauszuarbeiten. Das geht nach meinem Dafürhalten am besten über einen guten Schnitt – das ist der Hauptteil der Nachbearbeitung und ich sage es gleich: Das ist am Anfang sehr zeitintensiv. Aber es lohnt sich auch.

Kopiere an Deinem Computer zunächst die Dateien von der SD-Karte des Aufnahmegeräts auf den Rechner. Ich habe für jede meiner Podcastproduktionen einen Ordner und darin weitere Ordner für jede Episode. In unserem Beispiel des Gesprächs sollten also zwei Audio-Dateien zu kopieren sein: Deine Tonspur und die Deiner Gesprächspartnerin. Oder halt n je Aufnahme – wir erinnern uns: Wann immer Du die Aufnahme per Stop-Taste unterbrichst und sie neu startest, ensteht eine neue Datei.

Ein Ausschnitt aus dem Screenshot meines Windows-Ordners, in dem die Audiodateien einer Podcastsitzung zu sehen sind. Es sind sechs Stück, weil wir zu dritt waren und die Aufnahme einmal unterbrochen wurde.
Zwei Aufnahmen, drei Teilnehmer

Starte nun das Aufnahmeprogramm Deiner Wahl und ziehe die Dateien auf getrennte Tonspuren: Wie Du im Screenshot oben sehen kannst, benennt mein Aufnahmegerät die Spuren zwar umständlich, aber nachvollziehbar: Auf ZOOM001_Tr1 ist meine eigene Spur, auf Tr3 und 4 die meiner Mitpodcaster. Irgendwo in der Aufnahme habe ich die Stopptaste gedrückt und das Muster wiederholt sich mit dem Präfix ZOOM002_. Alle mit „Tr1“ benannten Dateien wandern nun auf eine Spur in meinem Schnittprogramm. Hier zeigt sich schon, wie sinnvoll es ist, die Aufnahme durchlaufen zu lassen: Es ist nämlich in vielen Schnittprogrammen ausgesprochen figelinsch(?) die Dateien auf den beiden Spuren synchron zu bekommen.

Wenn Du zusätzlich zum Gespräch noch andere Audioquellen hast, wie zum Beispiel ein Intro, Trenner, Atmo oder Einspieler, dann lege weitere Spuren dafür an. Dabei sollten ähnliche Audios auf gemeinsamen Spuren liegen, also Intro und Trenner können auf die selbe Spur, Einspieler und Hintergrundgeräusche auf jeweils eigene Spuren.

Nächster Schritt: Abspeichern. Du hast alle Dateien in der richtigen Reihenfolge an der richtigen Position, spätestens jetzt möchtest Du speichern.

Schneiden

Das Bild zeigt drei unterschiedlich eingefärbte Audiospuren, ie sind an vielen Stellen durch senkrechte Linien unterteilt. Diese markieren die Stellen an denen ich geschnitten habe.
Screenshot einer typischen Produktion in Reaper mit Ultraschall

Jede senkrechte Linie in diesem Screenshot repräsentiert einen Schnitt. Für jeden Schnitt unternehme ich diese Arbeitsschritte:

  1. Audio anhören
  2. entscheiden „Hier muss ich schneiden“
  3. linken Marker setzen
  4. weiter hören
  5. rechten Marker setzen
  6. vorhören
  7. ggf. rechts und links korrigieren (so lange wiederholen, bis es passt)
  8. schneiden
  9. Schnitt überprüfen
  10. ggf. Schnitt kaschieren (durch Fade-In/Fade-Out, Kreuzblende o.ä.)
  11. nochmal überprüfen und ggf. korrigieren
  12. weiter bei 1. bis die gesamte Aufnahme bearbeitet ist

In einer durchschnittlichen Episode von Jörn Schaars feinem Podcast gehe ich diese Liste rund 60 mal durch. Als Beispiel: Die Original-Aufnahme von JSFP283 war 24’06“ lang. Nach dem Schnitt habe ich 19’26“ veröffentlicht. Und da spreche nur ich, da muss ich niemanden gut aussehen lassen. In meinem Podcast verschwinden – sofern das mit vertretbarem Aufwand machbar ist – viele „ähm“-Laute, Wortwiederholungen („das, das, das Problem daran ist“), Füllwörter („wie gesagt“) oder Passagen mit denen ich nach der Aufnahme nicht mehr zufrieden bin. Ich habe bei mir festgestellt, dass ich viele Sätze mit „und“ beginne, um eine Verbindung zum vorherigen Satz herzustellen. Ich habe aber auch bemerkt, dass ich dieses einleitende „und“ häufig weglassen kann und damit sofort um einiges eloquenter wirke. Statt „Ich habe dieses und jenes herausgefunden und mit diesem Wissen kann ich nun etwas anderes tun.“ wirkt „Ich habe dieses und jenes herausgefunden. Mit diesem Wissen kann ich nun etwas anderes tun.“ viel fokussierter.

Das sollte – finde ich – immer das Ziel sein: Präsentiere der staunenden Weltöffentlichkeit die bestmöglich artikulierte Version dessen was gesagt wurde. Natürlich ist die oberste Prämisse dabei, dass die inhaltliche Aussage nicht verändert werden darf. Aus dem Satz „Ich bin nicht doof“ könnte man mit wenig Aufwand das „nicht“ herausschneiden und niemand würde es bemerken – das wäre aber mehr als unehrenhaft, machen wir nicht. Auch der Gesprächfluss sollte darunter nicht leiden. Wir schneiden hier einen Podcast, da ist die Länge nicht so entscheidend wie etwa beim Radio wo manchmal selbst einzelne Atemgeräusche entfernt werden, damit der O-Ton einer Gesprächspartnerin nicht zu lang wird.

Verschwinden sollten selbstredend alle Passagen, in denen Dein Gast signalisiert hat, dass sie die nicht im Podcast haben will und interne Absprachen („Ich würde dann jetzt noch was zu dem Geldwäscheskandal fragen wollen und dann zum Abschluss kommen?“ – „Ja gern, aber dann lassen Sie mich noch was zu den Drohbriefen sagen.“ bevor es dann im Gespräch genau darum geht.) Außerdem kurzes Zwischengoogeln oder blättern in Notizen, wenn dabei nichts gesagt wird, das inhaltlich relevant ist („Moment, das hatte ich hier irgendwo stehen, nein, hier nicht, hm komisch, wo war das denn?“)

Was ich nie herausschneiden würde, sind Atemgeräusche und diese Momente der Stille, wenn jemand nach der richtigen Formulierung sucht oder kurz über die Antwort nachdenken muss. Gerade bei emotional aufwühlenden Themen, schaffen diese Pausen Nähe und Verständnis bei der Hörerin.

Wie schon mehrfach gesagt: Dein Ziel sollte in meinen Augen sein, Deine Gesprächspartnerin und ihr Wissen oder ihre Erfahrungen im bestmöglichen Licht erscheinen zu lassen. Gleichzeitig nimmst Du mit einem guten Schnitt Deinen Hörerinnen die Arbeit ab, wichtiges von unwichtigem zu unterscheiden und servierst Ihnen ein sauberes, ablenkungsfreies Kondensat Eures Gesprächs.

Es gibt auch noch einen anderen Ansatz, nämlich das Gespräch so authentisch wie möglich wiedergeben zu wollen mit all seinen Menschlichkeiten, Fehlern und Verirrungen. Ich persönlich finde das für so genannte „Laberpodcasts“ auch völlig in Ordnung: Drei Typen, die sich zweiwöchentlich über Comics, Technik und Craft Beer unterhalten, müssen sich diesen ganzen Schneide-Aufwand vielleicht wirklich nicht geben. Für mich ganz persönlich gilt aber: Sobald ich jemanden einlade und zu ihrem Spezialthema befrage, dann will ich diese Person auch glänzen lassen. Deswegen gebe ich mir sehr viel Mühe mit der Nachbearbeitung.

„Nicht schneiden ist nicht authentisch, das ist Faulheit!“

Holger Klein in Sendegarten Episode 102

Kapitelmarken

Wenn Du in Deinem Podcast Kapitelmarken einsetzen möchtest, dann solltest Du sich schon gleich beim Schneiden in Deine Episode einfügen. Du kannst damit den Inhalt thematisch strukturieren und gibst der Hörerin die Gelegenheit, zu einem späteren Zeitpunkt eine bestimmte Stelle wiederzufinden oder für sie uninteressante Stellen zu überspringen. Entsprechend sollten Deine Kapitelmarken eindeutig benannt sein und so einen Mehrwert bieten.

Ergebnis exportieren

Am Ende stehen wir nun also mit einer Datei da, die wir den Widrigkeiten unseres Schnittprogramms abgetrotzt haben und mit der wir so sehr zufrieden sind, wie es nur geht. Ich empfehle ja immer, das Mastering und den Upload auf den Server durch Auphonic erledigen zu lassen. Dazu ist eine eigene Artikelserie in Arbeit, in der ich auf Feinheiten eingehen werde. Exportiere also Deine Kapitelmarken und alle Spuren einzeln und lade sie zu Auphonic hoch, um eine Produktion zu starten. Während Auphonic rechnet, kannst Du die Vorbereitungen zum Veröffentlichen der Episode treffen und die Shownotes schreiben.

Nach der Veröffentlichung

Wenn die Episode online ist, weise ich auf den Social Media-Kanälen des jeweiligen Podcasts darauf hin und informiere meine Gesprächspartnerin per Mail darüber, dass ihre Episode nun online ist. Dabei finde ich es nicht weiter verwerflich, sie zu bitten auch ihre Social Media-Kanäle zu nutzen. Für den Podcast Forschergeist erstellt Tim Pritlove sogar für jede Episode ein kleines Poster, das in der Fakultät seiner Gesprächspartnerinnen ausgehangen werden kann – komplett mit QR-Code als Link zur Episode.

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